Power, Beauty and Soul


Bekannt wurde der Aston Martin V8 durch den James Bond Film „Der Hauch des Todes“. Das Modell ist auf den Aston Martin DBS zurückzuführen, der 1967 auf dem Pariser Automobilsalon debütierte. Insgesamt stellte Aston Martin fünf Serien des V8 her. Insegsamt wurden rund 2,000 Fahrzeuge des V8 Saloons hergestellt.

Das abgebildete Fahrzeug wurde im Oktober 1978 produziert und war eines der letzten Modelle der Serie 3, die im August 1973 erstmalig präsentiert wurde. Da die Benzineinspritzung nicht zuverlässig funktionierte, wurden in der Serie 3 vier Doppel-Fallstromvergaser von Weber verwendet.

Äußerlich zeichnete sich die Serie 3 durch eine deutlich vergrößerte Lufthutze auf der Motorhaube aus, die durch die komplexen Vergaser bedingt wurde. Zudem waren einige kleinere technische Änderungen vorgenommen worden. Die Umstellung der Gemischaufbereitung wirkte sich positiv auf das Fahrverhalten aus. Insbesondere die Beschleunigung verlief glatt und ohne Unterbrechungen; das bisher zu verzeichnende Ruckeln beim Beschleunigen entfiel völlig.

Das Modell entstand in einer bewegten Zeit für Aston Martin. Im Laufe des Jahres 1972 musste David Brown, der bisherige Eigentümer von Aston Martin, seine Unternehmensanteile an Company Developments verkaufen.

Die neuen Inhaber des Unternehmens hielten an den eingeführten Modellen von Aston Martin fest. Die einzige Änderung ergab sich im Hinblick auf die Frontpartie: Während die unter David Brown produzierten Modelle über vier Doppelscheinwerfer und einen verchromten Kühlergrill verfügten, hatten die Wagen nach der Brown-Ära zunächst lediglich zwei große Einzelscheinwerfer. Im Übrigen wollten die neuen Eigentümer künftig jeden Hinweis auf David Browns Wirken vermeiden und nahmen unverzüglich eine Umbenennung der aktuellen Modelle vor: aus dem Aston Martin DBS V8 wurde der Aston Martin V8.